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Allgemeine Informationen zur Wasserkraft

Allgemeines zur Wasserkraft

Wasserkraft wurde schon in  vorindustrieller Zeit zum Antrieb von Mühlen, Säge- und Hammerwerken  genutzt. Die kinetische und potenzielle Energie einer  Wasserströmung wird über ein Turbinenrad in mechanische  Rotationsenergie umgewandelt, die zum Antrieb von Maschinen oder  Generatoren genutzt werden kann. Heute wird mit  Wasserkraft in Deutschland fast ausschließlich elektrischer Strom  erzeugt.

Stellenwert der Wasserkraft in der Energieerzeugung

Wasserkraft ist eine ausgereifte Technologie, mit der weltweit, an zweiter Stelle nach der traditionellen Nutzung von Biomasse, der größte Anteil an erneuerbarer Energie erzeugt wird. 16% des global erzeugten Stroms stammen aus Wasserkraftwerken!

Ende 2006 waren in Deutschland rund 7.300 Kleinwasserkraftanlagen (< 1.000 Kilowatt = 1 Megawatt) in Betrieb, die etwa 8 – 10 % des Wasserkraftstroms produzieren. Der Rest stammt aus mittleren und großen Anlagen, von denen es 354 gibt. Nur 12% der Anlagen sind im Besitz von Energieversorgungsunternehmen und erzeugen dennoch über 90% des gesamten Stroms aus Wasserkraft. Die installierte Gesamtleistung liegt bei rund 4720 Megawatt. Hiervon sind 700 MW als nicht inländische Anteile der Grenzwasserkraftwerke zu werten.

In Deutschland wurden im Jahr 2007 rund 20,7 Mrd. Kilowattstunden Strom aus Wasserkraftnutzung erzeugt. Dies entspricht einem Anteil an der deutschen Stromerzeugung von 3,4%, einem Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 23,6 % und einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 22,6 Mio. t.

(Quelle Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Grafik - Strom aus Wasserkraft 01

Die Energieerzeugung aus Wasserkraft ist absolut schadstofffrei. Es werden dabei keine umweltbelastenden Schadstoffe oder abgebrannten Kernstäbe erzeugt, auch das „Klimagift“ Kohlendioxyd wird vermieden, das für den Treibhauseffekt hauptverantwortlich ist. Die unwiederbringliche Vergeudung von Rohstoffen, die für kommende Generationen wichtig sind, entfällt.

Außerdem sorgen Schutzwehre dafür, dass der Grundwasserstand nicht absinkt und die Uferbereiche und Auwälder mit der notwendigen Feuchtigkeit für das Wachstum versehen werden. Sie tragen zur Trinkwasserbildung bei. Die Wasserkraft ist damit gesamt-ökologisch gesehen uneingeschränkt umweltfreundlich.

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